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Rosinas Briefe
40 Jahre Tscheb. Man schaut zurück. Ein langer Zeitraum öffnet sich den Blicken des Betrachters. Irgend wann geht es uns allen so, dass die Zeitspanne...
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Die Tscheber Donaufischer
Täglich, in den frühen Morgenstunden gingen die Tscheber Fischer zur Donau an die Tscharda bei Tscheb. Es waren etwa 5-6 Männer, der Guld-Fischer, der...
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Die seltsame Himmelserscheinung - erzählt von Adam Eckmayer, Graz: Am 30. August 1939 wurde in Tscheb ein Theaterstück aufgeführt. ...
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Ein Bild von einem Dorf
Heimatreise 2011 des Ehepaares Theresia und Heinrich Reiser mit Tochter Henriette Reiser, Mutterstadt...
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Heimatbriefe 1972-2012




Liebe Tscheber,
liebe Nachkommen der Tscheber
und Angehörige sowie Freunde
unserer Gemeinschaft,

mittlerweile ist die 41. Ausgabe des Tscheber Heimatbriefes erschienen.

Ein Anlass an diejenigen Tscheber zu denken und danke zu sagen, die im Dezember 1972 den ersten Tscheber Heimatbrief herausgegeben haben. Für den 18seitigen Inhalt waren damals Pfarrer Nikolaus Burger, Villingendorf, und Professor Dr. Matthias Hubert, Berlin, verantwortlich. Die Redaktion oblag Franz Mayer, Bamberg. Der erste  Versand erfolgte durch Adam Ischtwan, Reutlingen. Herausgeber ist bis heute die  Heimatortsgemeinschaft Tscheb.

Das Erscheinungsbild des Tscheber Heimatbriefes hat sich in den vier Jahrzehnten zwar optisch sehr verändert, doch die Zielsetzung ist gleich geblieben. Von Beginn an wollte der Tscheber Heimatbrief Mitteilungen von den Tschebern an die Tscheber geben. Immer bemüht, frei nach Josef Pulitzer: “Schreibe kurz und sie werden es lesen, schreibe klar und sie werden es verstehen, schreibe bildhaft und sie werden es im Gedächtnis behalten“. Viele Beiträge über Tscheber Berufsgruppen, Brauchtum, Feste, Anekdoten, aktuelle Beiträge, Jubilare und für viele das Wichtigste, Meldungen der jährlichen Sterbefälle, usw. usw., wurden in all den Jahren eingesandt und konnten veröffentlicht werden. Was liegt also näher, als an diesem besonderen Geburtstag zurückzublicken mit einem Danke an ALLE, die an 41 Ausgaben des Tscheber Heimatbriefes mitgewirkt haben.

Elfriede Korol haben wir es zu verdanken, dass der Heimatbrief seit 2005/06 noch weiter erschienen ist. Sie hat damals die redaktionelle Verantwortung und das Schreiben aller Texte des Heimatbriefes übernommen. Für die Bildbearbeitung konnten wir zu unserer Freude seit 2009 einen „Nicht-Tscheber“, Udo Heyl aus Eisenach, gewinnen. Gerhard Moritz aus München hat als „Junger“ seit längerem die Aufgabe der Adressenverwaltung übernommen. Hans Welsch aus Pfaffenhofen konnten wir 2010 im Team begrüßen. Seitdem bearbeitet er zu Elfriedes Entlastung die Tscheber Nachrufe. An dieser Stelle ein großes Dankeschön allen Vorgenannten für ihre ehrenamtliche Arbeit.

Damit der Heimatbrief auch weiterhin erscheinen kann, muss aber an die Redaktionsnachfolge gedacht werden.

Daher mein dringender Aufruf: Sie, liebe Tscheber, haben sicherlich Kinder oder Enkelkinder, die in der Lage wären, zunächst in der Redaktion mitzuarbeiten, um dann schrittweise diese ehrenvolle und geschichtliche Aufgabe zu übernehmen. Nur so kann das Erscheinen des Tscheber Heimatbriefes auch in Zukunft gesichert werden. Für diese Ausgabe konnte Elfriede wieder
Zeitzeuginnen motivieren, ihre Erlebnisse von Flucht, Tscheber Lager und Vertreibung aus den Tscheber Häusern aufzuschreiben. Der Artikel „Erinnerungen an die schwere Zeit als Kinder ohne Eltern“ kam „selbstmotiviert“ aus Ungarn in die Redaktion. Mit diesen Dokumentationen, für die sich jede Arbeit lohnt, haben wir weitere wertvolle Informationen, was ab Oktober 1944 mit unseren Landsleuten auf der Flucht und ab Juni 1945 mit den Tschebern geschah, erhalten.

Leider rückt der Zeitpunkt, an dem die Heimatortsgemeinden Auflösungs-erscheinungen zeigen, immer näher. Dies wird auch für uns Tscheber ein wichtiges Thema in den nächsten Jahren sein. Wirhoffen, dass wir uns zu gegebener Zeit mit anderen Heimatortsgemeinschaften zusammenschließen können, um noch einige Zeit zu dokumentieren und zu erhalten, was aus unserer alten Heimat erhaltenswert ist.

Ich wünsche Ihnen allen ein frohes und besinnliches Weihnachtfest im Kreise Ihrer Lieben. Für das Neue Jahr die besten Wünsche und bleiben sie gesund.

Ihr
Roland Groh
1. Vorsitzender der HOG Tscheb



Unsere Heimatbriefe der letzen Jahre können Sie HIER kostenlos dowloaden.






                                                                                                                                                                                                                          

02.06.1945: Vertreibung (Austreibung) der Tscheber aus ihren Häusern in Lager
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